Imkerthemen

Imkerthemen 2018

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Gefährliche Milbenbelastung

Meldung vom Bienengesundheitsdienst:

Beim Bienengesundheitsdienst (BGD) häufen sich die Anrufe von besorgten Imkerinnen und Imkern, die in einem Teil ihrer Völker einen sehr hohen natürlichen Milbenfall feststellen. Fallen jetzt im November über 10 Milben pro Tag auf die Unterlage, gefährdet dies das ganze Bienenvolk. Wer dann nicht handelt, riskiert die entsprechenden Völker zu verlieren.

Das BGD-Team berät Betroffene gerne über das in ihrem konkreten Fall bestmögliche weitere Vorgehen (Telefon 0800 274 274).

Für weitere Auskünfte steht der Bienengesundheitsdienst gerne zur Verfügung.

Quelle: BienenSchweiz

Tags: gesundheit

Wovon ernähren sich Varroa?

Eine bislang unveröffentlichte Studie aus den USA legt nahe, dass Varroen sich nicht von der Hämolymphe – also vom Blut der Biene – ernähren, sondern von deren Fettkörper.

Varroa saugt die Hämolymphe der Bienen – so liest man es immer wieder in der Literatur; und auch die blutsaugende Zecken-Verwandtschaft fördert eine entsprechende Vorstellung. Doch eine US- amerikanische Studie legt nun den Schluss nahe, dass es sich bei den Bienenparasiten eher um «Fettabsauger» handelt. Ausgangspunkt der Untersuchungen an der Universität von Maryland war eine Diskussion mehrerer Bienenwissenschaftler. Sie bezweifelten, dass Varroaweibchen durch Blutmahlzeiten allein genug Nährstoffe erhalten könnten, um sich so stark zu vermehren.

An diesem Punkt sollte man sich in Erinnerung rufen, dass die Eier der Varroa relativ gross sind: Sie messen rund ein Drittel des Körpervolumens der Milbe. Die Weibchen benötigen also viel Energie, um diese zu produzieren. Zudem besteht die Hämolymphe grösstenteils aus Wasser. Deshalb benötigen blutsaugende Insekten entsprechend ausgerüstete Exkretionsorgane, um die überschüssige Flüssigkeit wieder loszuwerden. Diese Organe sind bei Varroa jedoch relativ normal ausgebildet.

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Tags: parasiten

Heisser Sommer mit Folgen

Die Pollenvorräte in den Bienenvölkern sind in diesem Sommer aufgrund der anhaltenden Hitze und der Trockenheit knapp. Einige Völker haben gar keine Reserven mehr. Darauf weist das Institut für Bienenkunde in Celle hin. Viele Pflanzen blühten früher im Jahr als sonst, sodass anschliessend Nektar- und Pollenquellen fehlten. Mancherorts liess die Hitze die Pflanzen schlichtweg vertrocknen, wodurch sie nur sehr kurz blühten.

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Tags: gesundheit

Glyphosat schadet den Bienen!

Glyphosat stört Darmflora der Bienen

Biologen aus Texas haben untersucht, wie Glyphosat auf Bienen wirkt. Da der Unkrautvernichter die Darmflora der Bienen schädigt, werten sie es als eine Ursache für das weltweite Bienensterben.

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Tags: gesundheit

Petition «Insektensterben aufklären»

Unterschreiben – zum Wohl der Insekten und des ganzen Ökosystems

Mehr Fakten: Die Ursachen und die Tragweite des Insektensterbens in der Schweiz müssen umgehend aufgezeigt werden, damit rasch wirksame Massnahmen folgen. Dies verlangt die Petition «Insektensterben aufklären», die am 4.9.2018 in Bern von den Naturfreunden Schweiz NFS gemeinsam mit Dark-Sky Switzerland, dem Schweizer Bauernverband SBV sowie dem Dachverband der Schweizer Imkerinnen und Imker apisuisse lanciert worden ist.

Offizielle Petitionswebseite www.insektensterben.ch

Die Sammelfrist endet am 24. November 2018. Ziel der Petenten ist es, dem Bundesrat und dem Parlament während der kommenden Wintersession der Eidgenössischen Räte mindestens 50‘000 Unterschriften zu überreichen.

Tags: umwelt

Gesundheit im Bienenvolk

Warum sind auch Bienen krank? Dies war das Thema der letzten Fachveranstaltung vom 4. Juni. Was können wir Imker tun, damit es unseren Bienenvölkern gut geht? Der Anlass sollte aber auch einen Überblick über die häufigsten Krankheiten der Bienen geben.

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Tags: gesundheit

US-Winterverluste angestiegen

Die zwölfte Umfrage unter den US-Imkern zu ihren Bienenverlusten ergab für den Winter 2017/2018 ein erschreckendes Ergebnis: 30,7% der von Imkern betreuten Völker gingen zugrunde. Knapp jedes dritte Bienenvolk in den USA kam somit nicht über den Winter.

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EuGH bestätigt Verbot der Neonicotinoide

Nachdem sich die EU-Mitgliedsstaaten mehrheitlich für ein Freilandverbot der drei Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam ausgesprochen haben, stellt sich auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) dem Einsatz der bienengefährlichen Stoffe entgegen. Chemiekonzerne verlieren eine Klage.

Seit Ende April 2018 ist das Freilandverbot der drei Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam beschlossene Sache. Innerhalb der nächsten drei Monate muss der Einsatz beendet werden. Dieser Beschluss der EU-Mitgliedsstaaten bekam nun nochmals Unterstützung durch ein neues EuGH-Urteil. Die Richter des EU-Gerichts haben eine Klage der Chemiekonzerne Bayer und Syngenta abgewiesen. Diese hatten versucht, die von der EU-Kommission im Jahr 2013 verhängten Anwendungseinschränkungen der drei Neonikotinoide im Nachhinein als nicht rechtens zu erklären. Doch Fehlanzeige, der EuGH erkennt die Begründung der Hersteller der Pflanzenschutzmittel nicht an.

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Tags: gesundheit

Ein Schwarm im Mai .......

In der Deutschen Imkerzeitung Bienen & Natur, Ausgabe 5/2018 ist ein sehr schöner Artikel über das Schwärmen unserer Bienen von Dr. Frank Neumann verfasst worden.

Der Artikel führt uns eindrücklich vor Augen, dass Bienen wohl noch Wildtiere sind, aber durch die Probleme mit den Bienenkrankheiten und in unserer intensiv genutzten Umwelt als solche nicht überlebensfähig mehr ist.

Der Autor zeigt auch auf, dass wir als Imker bezüglich dem Einfangen von Schwärmen, resp. der Vorwegnahme der Schwärme eine Verpflichtung haben dies in unserer imkerlichen Praxis umzusetzen. Wir erweisen weder den Bienen, noch der Natur einen Dienst, wenn wir glauben ein Schwarm trage zu einer vielfältigen Ökologie bei.

zum Artikel >>>

Quelle: Bienen und Natur, 5/2018

Tags: gesundheit

EU verbietet drei für Bienen schädliche Insektizide

Die Mehrzahl der Anwendungen von Neonicotinoid-haltigen Pestiziden stellt ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar, so die EFSA in ihren am 28.2.2018 veröffentlichten Bewertungen. Die Behörde hat die Risikobewertungen für drei Neonicotinoide – Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam – aktualisiert, die in der EU aufgrund der von ihnen ausgehenden Bedrohung für Bienen derzeit Beschränkungen unterliegen.

Link zur Meldung der EFSA

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Tags: gesundheit

Neue Merkblätter BGD: Maikrankheit

Der Bienengesundheitsdienst hat 4 neue Merkblätter veröffentlicht. Unter www.bienen.ch/merkblatt sind folgende praktische Merkblätter aufgeschaltet:

  • 1.4.4.1. Sammelbrutableger
  • 1.6.4. Komplette Brutentnahme mit Brutverwertung
  • 1.6.5. Varroabehandlung in Zuchtbeuten
  • 2.9. Maikrankheit
Tags: gesundheit

Apinella - Programm zur Früherkennung des Kleinen Beutenkäfers

Apinella startet am 1. Mai 2018 zum vierten Mal

Der Kleine Beutenkäfer konnte in Süditalien nicht ausgerottet werden und die Einschleppungsgefahr in die Schweiz bleibt nach wie vor bestehen. Deshalb gilt es aufmerksam zu bleiben, um einen möglichen Eintrag des Kleinen Beutenkäfers in die Schweiz frühzeitig zu erkennen. Zu diesem Zweck wird auch 2018 das Früherkennungsprogramm Apinella durchgeführt.

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Winterverluste 2017 / 2018

Imker haben über den Winter viele Bienenvölker verloren. Einige Imker der Region haben dieses Jahr überdurchschnittlich viele Völker verloren.

Schuld daran sind unter anderem fehlende Futterpflanzen für die Bienen. In Männedorf findet am Samstag ein Bienenpflanzenmarkt statt.

Seit etlichen Wochen fliegen sie wieder — die Honigbienen. Sobald Temperatur und Futterangebot stimmen, machen sich die fleissigen Tiere auf die Suche nach Pollen und Nektar. Doch nicht alle Bienenvölker überleben jeweils die Wintermonate. Christine Carigiet, Imkerin in Uetikon, hat diesen Winter erstmals seit fünf Jahren ein Bienenvolk verloren. Nun besitzt sie noch elf Stöcke.

Viel schlechter erging es Kollegen in der gleichen sowie in der Nachbargemeinde: «Beim einen Imker ist die Hälfte der Völker eingegangen, beim anderen sind sieben von acht gestorben», erzählt Carigiet. Das sei im Vergleich mit anderen Jahren ein sehr grosser Verlust. Als normal gilt eine Wintersterblichkeit von 10 Prozent.

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Hinterbehandlungsbeute in Deutschland

Scheinbar war vor 60 Jahren in Deutschland eine grosse Diskussion, welches die richtige Beute für die Imkerei sei, im Gange. In einem Artikel hat Armin Spürgin das Thema in biene&natur recherchiert und in einem Artikel in der Ausgabe 3/2018 beschrieben.

Vor fast 60 Jahren rang man in der deutschen Imkerei um die Frage: Was ist besser, Hinterbehandlungsbeute oder Magazin? Während sich heute alles um die Varroa-Milbe dreht, ging es damals um die „beste“ Beute und die „richtige“ Betriebsweise. Einer der wichtigsten Akteure war Imkermeister Karl Pfefferle aus dem Münstertal. 100 Jahre alt wäre er am 29. März 2018 geworden.

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Tags: beuten

Bieneninstitut warnt vor Lithiumchlorid

Lithiumchlorid wird als neues Behandlungsmittel gegen die Varroa-Milbe gefeiert. Doch bis es dafür eine Zulassung bekommt, muss noch viel geforscht werden. So warnt das Institut für Bienenkunde Celle Imker nun davor, Lithiumchlorid eigenmächtig anzuwenden. Mögliche Folgen: Brutschäden und Rückstände im Honig.

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Europa-Aus für Neonikotinoide?

Die drei einzigen derzeit in der EU zugelassenen und grossflächig in der Landwirtschaft eingesetzten Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide gefährden Bienen. Dies geht aus einem heute von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichten Bericht hervor.

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Tags: gesundheit

Lithiumchlorid - Hoffnungsschimmer, aber kein Wundermittel gegen die Varroa!

Erschienen in Bienen & Natur 03/2018

Kaum eine Veröffentlichung löst bei Imkern ein so grosses Echo aus wie eine Meldung über ein neues Varroamedikament. So war es auch beim Lithiumchlorid, das sofort grosse Hoffnungen geweckt hat. Aber was ist dran? Wir baten Dr. Claudia Garrido um eine Einschätzung.

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«Bienen brauchen keine Wollmützen»

Erschienen in der Zürichseezeitung vom 24.02.2018:

Am Wochenende wird es wieder einmal frostig. Nach dem heuer wärmsten Januar seit dem Messbeginn könnte dieser Temperatursturz für kleinere, geschwächte Bienenvölker mit wenig Futterreserven zum Problem werden.

Der diesjährige Januar ging dank dem warmen Wetter in die Klimageschichte ein (Ausgabe vom 1. Februar). Die ungewöhnliche Wärme weckte Flora und Fauna früher als gewohnt aus der Winterruhe. So auch die Bienen.

An diesem Wochenende werden frostige Temperaturen erwartet. Ob und wie gut die hiesigen Bienenvölker diesen Temperatursturz wegstecken, hängt laut Werner Hungerbühler, ehemaliger Bieneninspektor des Bezirks Horgen, von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend seien die Gesundheit und Grösse des Bienenvolks sowie die Erfahrung des Imkers.

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Baumwolle und Sesam brauchen Bienen

Wild- und Honigbienen sind wichtig für einen hohen Ertrag von Baumwolle und Sesam. Gemeinsam können sie die Erntemengen um bis zu 60 Prozent steigern. Das hat eine Biologin der Universität Rostock in Westafrika erforscht. Auch dort sind die Bienen jedoch bedroht.

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Tags: gesundheit

Schweiz immer noch frei vom Beutenkäfer

Im vergangenen Jahr hat sich das Risiko einer Einschleppung in die Schweiz nicht verändert. Deshalb wird Apinella auch 2018 wieder durchgeführt. Von Anfang Mai bis Ende Oktober kontrollieren Imker flächendeckend und an strategisch ausgewählten Orten wiederum alle zwei Wochen Bienenstände. Für eine bessere Sensitivität der Überwachung werden jeweils alle Völker eines Bienenstandes untersucht, zumal der Kleine Beutenkäfer nicht alle Völker gleichmässig befällt.

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Lithiumchlorid verspricht Durchbruch

Lithiumchlorid verspricht Durchbruch im Kampf gegen gefährlichen Bienen-Parasiten / Veröffentlichung in international renommierter Fachzeitschrift „Scientific Report“.

Hoffnung für Imker: Erstmals gelang es Forschern der Universität Hohenheim in Stuttgart ein potentielles Medikament zu entwickeln, das befallene Bienenstöcke mit geringem Arbeitsaufwand über die Fütterung von der gefürchteten Varroa-Milbe befreien kann.

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Natürliche Bienenbehausung

In einem Artikel in «Biene & Natur» ist sehr eindrücklich beschrieben, wie Bienenvölker in freier Wildbahn ihre Behausungen wählen und darin erfolgreich überleben:

«Darwin» Beobachter von 1951

In der Deutschen Imkerzeitung 4/1952 hatte Hans Gütschow beschrieben, wie er ein Bienenvolk in einer gefällten Linde vorfand. Es sass in vier Metern Höhe, das Flugloch war auf der Regenseite. Das Volk entwickelte sich nach der winterlichen Umsiedlung im Januar 1952 prächtig. Anlass für Imkermeister Kurt Welker, von Russland zu berichten, wo er viele Bienenvölker aus Baumhöhlen geborgen hat.

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Tags: beuten